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COACH GESPRÄCHE

Auf dem Platz

Bietigheim Sports International

Radsport für Anfänger

Integration auf dem Platz Posted on Sun, October 06, 2019 20:48:41

Charity Bike Cup

Das war´s. Mein letztes Foto 2019 zeigt den Zieleinlauf des Charity Bike Cup der Lila Logistik in Marbach. Ihr wollt bestimmt wissen wie es mir in der Saison 2019 bei meinem Projekt “ex Fussballer wird Radsportler” ergangen ist.

Hier nun mein Bericht aus der Rosa Roten Rennfahrer Brille!

Nach der Wintervorbereitung auf der Trainings App Zwift, Road Grand Tours, Kino Map und Rouvy sah ich mich eigentlich fit um in das Frühjahr zu starten. Also, auf nach Südfrankreich mit dem TGV im Eiltempo!

La Corima, 10 Jahre Emotion, leider zum letzten Mal ausgetragen!

die 10 Trikots der letzten 10 Jahre

Der Rennrad Club Saint James Montélimar ist ein kleiner Verein und es Bedarf sehr viele freiwillige Helfer um dieses Radrennen auf die Beine zu stellen. So war ich froh beim letzten Mal nochmal dabei sein zu dürfen.

Es war kalt an diesem Sonntag morgen um 9:00 Uhr in Montélimar. Der Mistral (kalter Nordwind) hatte sich über Nacht angekündigt und wehte fein mit Böhen bis zu 60 km/h vom Norden her. 2000 Radrennfahrer hatten sich aufgereiht. Ich schloss mich dem Peleton hinten an und wartete auf den Startschuss. Nach dem Start ist das Feld sehr nervös und man kann schnell in kleinere Unfälle verwickelt werden. So kam ich gut in Tritt, suchte immer passende Gruppen um schön im Windschatten mit zu rollen. Es ging in die herrliche Landschaft der Drôme. Die ersten kleineren Anstiege und das Feld flog schon auseinander. Ich hatte Glück, erwischte eine gute Gruppe und im Sinne des “Belgischen Kreisels” stürmten wir durch die Täler und Berge der Drôme Prôvencale. Klasse!

in Dieulefit eine kleine Stärkung

Über 300 freiwillige Helfer sind auf den Beinen um dieses Rennen zu tragen. In Deulefit holte ich mir einen Kuchen und eine Coca Cola. So gestärkt machte ich mich auf die letzten Kilometer gegen den Nordwind Mistral. Mein grösster Gegner an diesem Tag.

Gewinn: das letzte Trikot!

Im Ziel. Ein leckeres Essen (Tré francaise) mit allen Teilnehmern. Noch ein Foto mit dem Originaltrikot der 10 Ausgabe “La Corima”.Ein Grand Merci. Ich werde das Rennen vermissen.

Wieder mit dem TGV von Valence im Eiltempo nach Deutschland. Die Ba Wü stand als nächstes im Rennkalender!

mein Trainerstab

In meinem Blog Eintrag “Mein erstes Rennen” habe ich über die Ba Wü in Münsingen berichtet.

Das 23.Schlossradrennen von Hohenheim

Ja mit der Startnummer 1 und Präsidente Charlie die Starnummer 30 -Verpflichtung und Bürde zugleich…konnte ja nichts mehr schiefgehen.

Man sollte am Vorabend nicht feiern und saufen gehen, so hatte ich am Start in Hohenheim wohl noch Restalkohol von unserem Grillfest am Vorabend. Gottseidank gab es keine Dopingkontrolle.

Das Kult Rennen zum 23. Mal schon ausgetragen geht in einem Rundkurs von 2,5 km um das Schloss Hohenheim. Auf einem kleinen Ziehweg, gepflastert, muss man 30 Runden absolvieren. Gleich vom Start weg ging die Post ab, beim ersten Anstieg konnte ich schon an diesem Tag nicht folgen. Mehrmals wurde ich vom Spitzenreiter überrundet. Aufgeben, gibts nicht! Es war heiss an diesem Sonntag im Juni. Ich riss mich zusammen: wer saufen kann, kann sich auch quälen.

Es war eine gute Stimmung. Die Zuschauer feuerten mich an, der Stadionsprecher hatte motivierende und aufbauende Worte!

Quäl dich du Sau

Im Juli stand das Radsportcamp in Varéas im Radsportkalender. Davon und wie wir 7 Radhelden den Mont Ventoux bezwingen habe ich in einem weiteren Blogeintrag beschrieben.

Wer will nicht mal auf einer Teststrecke von Porsche fahren? Eine Einladung für das Team Mahle beim 33 Runden von Weissach machte dies möglich.

33 Runden von Weissach

Bericht vom Präsidente Charlie

Spotlich und schnell war es für mich und den Capitano Sebastian. Auf der Teststrecke von Weissach, in der die Porsches ihren feinschliff bekommen, wurde das Radrennen “33 Runden von Weissach” veranstaltet. Die wellige Runde hatte 2,5 km und wurde 33 Mal, also 82,5 km gefahren. Jede 7. Runde gab es eine Sprintwertung. Das Tempo im Mittel lag bei 37 km/h, wobei am Berg eine 35,3 km/h gefahren worden ist. Ging also gut ab auf der Porsche Rennstrecke! Die letzte Runde hatten wir versemmelt und so haben wir den 21 und 28 Platz  im Ziel erreicht. Der Sieger war ein Radrennfahrer aus der alten Sonntags Radgruppe aus Ochsenbach, Martin Erlich. Er hatte den ersten Sieg für das Team Porsche seit bestehen des Rennens geholt! Mich freut das riesig, weil ich ihm viele Trainingseinheiten vorbereitet habe. Klasse Rennen, gerne wieder dabei auf der Vmax Teststrecke.

Vorbereitung

Anmerkung:

Radsport kann brutal sein! Ich fühlte mich gut. In der 14. Runde kam es zu einer unglaublichen Tempoverschärfung. Ich wollte am Hinterrad drann bleiben. Kam in den Roten Bereich, meine Muskulatur übersäuerte, die Lunge brannte, meine Beine fühlten sich wie Pudding an. Ich musste abreissen lassen. Enttäuscht stieg ich vom Rad. Sah mir eine Runde das Feld an, so konnte ich nicht aufgeben. Schloss mich wieder der Gruppe an und kam nach 33 Runden  – 1 ins Ziel!

Charity Bike Cup der Lila Logistik

Race

Ich saß auf der Couch, schaute gemütlich auf Eurosport die Tour de France. In einem Nebensatz erwähnte der Reporter @KarstenMigels das Charity Rennen in Marbach. Marbach die Schillerstadt, nicht weit entfernt, dachte ich mir. So stieg ich von der Couch, meldete mich spontan im Team Eurosport (Kapitäne Migels / Wörndel) an.

Das Rennen wird zum 13. Mal ausgetragen. Der Erlös geht an eine Kinderstiftung und hat über die Jahre knapp eine halbe Million an Spenden eingesammelt. Super. Dafür in die Pedale zu treten lohnt sich.

el Diablo: Kultfigur Didi Senft

Mit dem Kauf eines Startplatzes für ein Team gehen 30 € als Spende an Star Care e.V.. Ein Trikot in den Farben des Teams ist auch im Paket mit dabei. Das Motto: Spass haben und Gutes tun!

Auf nach Marbach. 9:00 Uhr, Team Präsentation. Meine Teamkapitäne @KarstenMigels und @FrankWörndel von Eurosport empfangen uns herzlich und freuen sich für den vielen Windschatten der Teammitglieder.

Insgesamt werden 6 Runden á 15 km gefahren. Die ersten 2 Runden werden neutralisiert und geschlossen im Team gefahren. Nach einer kurze Pause erfolgt der scharfe Start. Mit viel Tempo geht es in die letzten 4 Runden. Es ist kalt, trocken und die Sonne zeigt sich. Auf der ersten Runde kann ich noch gut mithalten, aber ich spüre wie meine Beine übersäuern und ich dem Anfangstempo Tribut zollen muss. Es ist unglaublich wie Profi Rennfahrer @Roger Kluge an mir vorbeirauscht. Als wäre ich mit einem Dreirad unterwegs. Aber gerade die Möglichkeit sich auf gleicher Strecke mit den Profis zu messen (Fischfutter) macht auch den Reiz dieses Charity Event aus.

Miri und Basti

So, das war mein erstes Jahr als Radsportler. Schön war´s. Es ist nicht einfach vom ex Fussballer zum Radsportler, aber es macht Laune! Der Radsport hat viele Facetten. Das Radeln hält mich fit und schlank. Neue Freunde, gute Gespräche, spannende Landschaften. Immer Zeit für einen obligatorischen Espresso, einen Plausch und ab und zu Mal Muskeln zeigen. (in die Fresse) Ich muss noch viel lernen. Der Winter steht vor der Tür. Mit Zwift werde ich mich fit halten. Neue Radsportziele, Rennen, Touren und Ausflüge sind für 2020 geplant. Das Gravel bike hab ich für mich entdeckt, Davon und von weiteren leidenschaftlichen Touren und Wettkämpfen hier auf meinem Blog. Bleibt mir treu. LG. Euer Coach.



Die Triathlon Staffel

Integration auf dem Platz Posted on Tue, July 30, 2019 18:21:56

Drama unterm Viadukt

Am Sonntag den 7.Juli 2019 fand in Bietigheim – Bissingen der 5. it compact Triathlon statt. Ich hatte mich schon lange dafür angemeldet, merkte aber in der Vorbereitung das meine Wade sich verhärtete. Und ich wohl nicht ins Ziel kommen würde.

Meine Idee: warum sich selbst quälen, meld doch eine starke Staffel!

Ich hatte drei Sportler in meiner Vorstellung die dieser Herausforderung gewachsen wären. Keiner von ihnen könnte den Triathlon alleine durchstehen. Jeder brauchte die Hilfe und Qualität des anderen.

So sprach ich einem nach den anderen an und begeisterte sie für das Rennen!

Der Schwimmer: Jason Peter, 18 Jahre, Abiturient, Jobt seid 2 Jahren als Leergut Junge beim Kiesel und ist aktiv in der Wasserwacht Bietigheim.

Der Radfahrer: Oliver Völker, 49 Jahre, Finanzbeamter, fährt mit einer Prothese und ist auch als Bandit Olli bekannt.

Der Läufer: Lamin Camara 21 Jahre, geflüchtet aus Gambia, macht bei der Bäckerei Stöckle eine Ausbildung.

In der Vorbereitungsphase für den Staffel Triathlon haben wir uns jede einzelne Disziplin angeschaut. 500 Meter schwimmen in der Enz, 20 Kilometer Rad fahren durch den Krotztunnel und 5 km laufen durch die Innenstadt von Bietigheim.

Für Jason war es ungewohnt in der Enz. Die Sicht ist beeinträchtigt, der Strömungsverlauf der Enz ist ungewohnt und die Temperatur des Wasser ist deutlich kühler als im Schwimmbecken.

Bandit Olli hat sich mit der Strecke vertraut gemacht, sehr kurvig und auf schmalen Strassen muss man die Ideallinie finden.

Lamin kannte die Laufstrecke schon vom Bietigheimer Silvesterlauf, aber vor allem an seiner Renneinteilung hat er gearbeitet.

Das Ziel: 5. it compact Triathlon von Bietigheim-Bissingen

Der Jagdstart war für 9.40 Uhr geplant. Jason war gut vorbereitet, Bandit Olli hat sein Rennrad in der Wechselzone und Lamin war natürlich die Ruhe selbst. Cool.

Lamin und Jason in der Wechselzone

Jason starte schnell überholte gleich den ein oder anderen Schwimmer und kam mit viel Tempo aus der Enz in die Wechselzone gesprintet. Super. Bandit Olli stand in den Startlöchern, der Transponder wurde übergeben und Anfeuerungsrufe begleiteten Olli auf seiner Radstrecke.

Staffelwechsel vom Schwimmer zum Radfahrer

Auf der Radstrecke verlor Bandit Olli im Vorderreifen Luft. Auf der letzten Rille kam er in den Zielbereich, stürzte vor meinen Augen und ich sah das Rennen schon verloren. Schnell wechselten wir den Schlauch, ein Helfer packte sofort mit an und Olli konnte schnell auf die Strecke geschickt werden.Wie bei der Formel Eins. Ein astreiner rasanter Boxenstopp!

Boxenstopp nach Reifenplatzer

Lamin wartete schon ungeduldig in seiner Wechselzone. Wie ein Rennpferd vor dem Start. Konnte Lamin Camara die fehlende Zeit wieder gut machen? Er wurde auf seine Strecke geschickt und wenn es keinen Morgen mehr gibt, stürmte er in die Innenstadt von Bietigheim. Ein nach dem Anderen wurde kassiert. Leichtfüssig, aber mit dampf in den Beinen spurte er die drei Runden von Bietigheim.

….leichtfüssig, aber mit dampf in den Beinen…

Ich hatte ein gutes Gefühl.War das Podium trotz Sturz und Reifenwechsel noch möglich? Die Zuschauer feuerten jetzt noch kräftig an, das Ziel im Blick, kam nochmal die Tempoverschärfung von Lamin Camara. Wie einst Emil Zátopek. (wird ihm nichts sagen, aber er kanns ja googeln)

…das Ziel im Blick, kam nochmal die Tempoverschärfung…

Ich bin stolz auf die Jungs. Jeder hat sein Bestes gegeben, keiner von ihnen wäre allein ins Ziel gekommen. Nur im Team waren sie stark. Kompliment!

auf dem Podium

Die Triathlon Staffel beim 5. it compact Triathlon von Bietigheim . Bissingen war ein starkes Team. Danke. LG. Der COACH



Das Radsportcamp

Integration auf dem Platz Posted on Tue, July 30, 2019 11:30:46
Mont Ventox
1909

Vom 11. Juli bis zum 15. Juli 2019 fand “Das Radsportcamp” in Valréas der Partnerstadt von Sachsenheim statt. Schon 2018 im März waren 4 unerschrockene Radhelden im März zu Gast. Das Radrennen “La Corima” in Montélimar war der Höhepunkt. Mit 2000 Teilnehmern auf wunderschöne abgesperrten Straßen, (100 km durch die Drôme Provencale) gegen den gefürchteten Nordwind Mistral. Unvergesslich!

2018 dem Sonnenuntergang entgegen radeln
Présidente Charlie, Florian, Pirata Geronimo und Capitano Sebastian im März 2018

Von dieser Tour begeistert beschloss man recht schnell zur Zeit der Tour de France wiederzukommen. Von den Berichten und Geschichten und die Möglichkeit den berühmten Mont Ventoux zu erklimmen, schlossen sich weitere Rennradfahrer der Idee an, am 2. Radsportcamp teilzunehmen.

7 Radhelden vor dem Sachsenheimer Lichtensterngymnasium
Bandit Olli, Capitano Sebastian,Présidente Charlie, Pirata Geronimo, Champione Lars, Chameur Thilo,
Le Rouge Christian

So machten sich 7 durchtrainierte Radhelden auf den Weg in die Enklave des Papstes, die Partnerstadt von Sachsenheim, nach Valréas. Es freuten sich Mama Christa Holler (unsere Herbergsmutter für die nächsten 4 Tage) der Mischlingshund Fritzie und das Haus “La Refuge” auf das Radteam.

morgens auf dem Autobahnparkplatz beim Zöhne putzen
Vorfreude

Trucker Geronimo hatte die Idee durch die Nacht zu fahren um am Morgen schon den ersten Petit Café zu geniesen. Das zweite Auto der Alpentreter startete pünktlich im Morgengrauen um 5 Uhr. So kamen wir alle gut durch und trafen frohgemut in Valréas an. Wir wurden herzlich von Mama Christa empfangen und freuten uns bei einem Willkommens Café auf unsere gemeinsame Reise.

Empfang im Tourismus Büro Valreas
Einladung auf ein verre d`amitie im Office de Tourisme

Die Jumelage von Valréas hatte von unserer Ankunft gehört und uns Sieben auf ein Begrüßungstrunk in das Office de Tourisme eingeladen. Eine nette Geste. Ein herzlicher warmer Empfang wurde uns von der Jumelage bereitet. Auch der 2. Vorstand Fabrice Winaud und Sécretaire Bruno Lauzier vom VCV Velo Club waren anwesend. Présidente Charlie hielt eine kleine Ansprache und betonte wie wichtig die Deutsch – Französische Freundschaft für Europa ist. Wir übergaben ein Bild mit dem Konterfei der 7 Radhelden vor dem Lichtenstern Gymnasium Sachsenheim. Fabrice und Bruno luden uns auf eine gemeinsame Radtour am Sonntag ein. Wir nahmen freudig an!

Anschließend fuhren wir auf unsere erste Erkundungstour. Auf Höhe von Taulignan trafen wir auf einen Lavendellaster. Der Duft des frisch geernteten Lavendel war imposant! Davon wohl noch berauscht stürzte Champione Lars beim Überholmanöver gefährlich auf die Gegenfahrbahn. Er hatte einen französischen Schutzengel. Außer Schürfwunden am Bein und eine Verstauchung am Handgelenk ist nichts passiert.

Tapete ab, sagen die Rennradfahrer dazu.

hinter einem Lavendellaster her radeln
kurz vor dem Unfall, berauscht vom Lavendelduft!

Nach den ersten 50 Radkilometern, beindruckt von der Landschaft, kamen wir in unser “La Refuge” zurück. Mama Christa Holler warte schon mit einem 3 Gänge Menü und einem passenden gut gekühlten Rosé. Lecker! Mit einem Pastis beendeten wir den Abend und freuten uns auf den nächsten Tour Tag.

Tischlein deck Dich
Leben wie Gott in Frankreich

Nach einem reichhaltigen Frühstück musste das Rad vom Champione Lars erst gerichtet werden. Wir fuhren in den Radladen Chap´s Motos, im Ortskern von Valréas. Der Eigentümer erkannte schnell unser Problem. Mit viel Wissen und Können, ohne passendes Ersatzteil, schnurrte die Rennmaschine wie ein Kätzchen. Respekt. Und Merci!

im Radladen Chaps´s Moto
Chap´s Motos Valréas

Die “Tour der Leiden” habe ich in dem Blog: Mythos Mont Ventoux Teil II beschrieben!

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns freudig am Samstag den 13. Juli auf eine kulinarische Radtour. Der erste Stop führte uns zu Marie Thérès Gougne. Sie besitzt einen kleinen Honigladen in Valréas. Alles aus eigener Produktion: Lavendelhonig, Olivenöl, Lavendelessenz und vieles mehr. Sehr zu empfehlen.

Keine 300 Meter stand eine Weinprobe in der Coopérative “Cave La Gaillard” an. Frischer duftiger Weißwein, verschiedene Rosé Varianten und schwere vollmundige Rotweine wurde uns charmant angeboten. Macht Laune.

Weinprobe in der Cave Cooperative Cave La Gaillard
Coopérative “Cave La Gaillard”

Nun standen immerhin die nächsten 5 km an. Das Nachbardorf Grignan war unser Ziel. Am Fuße des Schlosses Grignan, vor einer Postkartenkulisse mit einem Lavendelfeld, nahmen wir einen Petit Café zu uns. Herrlich!

Vor dem Schloss Grignan beim Petit Café
Selfie Time

So gestärkt nahmen wir die nächsten 15 km zum Kloster Aiugbelle. Dort angekommen nahmen den spirituellen Geist der Benedektiner Mönche in uns auf. Mit Lourdes Wasser in den Trinkflaschen fuhren wir mit Rückenwind (Mistral) im Sinne des belgischen Kreisels nach Valréas, unserem Domizil “La Refuge”. Mama Christa Holler wartete schon auf die hungrigen Radfahrer.

Quell beim Kloster Aiugbelle
Kloster Aiugbelle, die Loudes Quelle

Der Sonntag 14. Juli 2019 stand im Zeichen der Einladung des VCV Velo Club Valréas. Nach einem kleinen Frühstück radelten wir freudig zu unserem Treffpunk in die Ortsmitte von Valréas. Pünktlich um 7.30 Uhr versammelten sich alle Radfahrer. Ein großes Hallo, bonjour, shake Hands und Guten Tag. Wir waren baff der vielen Rennradfahrer (ca.30) die sich trafen. In 2er Reihen ging es aus dem Ortskern in Richtung Dieulefit in die Region Drôme Provencal.

radeln in der schönen Landschaft Drôme Provencale
Region Drôme Provencale

Es ist ein schönes Gefühl in so einem Peloton Rad zu fahren. Immer hat man Windschatten (war auch bitter notwendig, denn der Mistral wehte wieder stark) und einen Nebenmann für einen Plausch. Bruno Lauzier, Secrétaire des VCV Velo Club hatte die rund 100 km lange Tour geplant. Auf kleinsten Strassen führte die Tour in die Drôme Provencale. Der erste kleine Col auf 750 Metern wurde erklommen. Kein Mistral wehte und wir genossen die weiten Blicke in die Täler.

Die Franzosen achteten auf uns, wollten gute Gastgeber sein. Fabrice, 2.Vorstand sicherte die Gruppe mit einer gelben Warnweste ab. Bandit Olli, der mit einer Prothese fährt, hatte immer zwei französische Edelhelfer an seiner Seite. Der junge flinke Alban Girouin fuhr wie ein guter Hütehund die Gruppe immer Auf und Ab und hatte seine Schäfchen stets im Blick.

Natürlich wollte man auch Muskeln zeigen. Am Berg machten Présidente Charlie, Champione Lars und Chameur Thilo in der Führungsarbeit einen guten Job. Respekt, wohlwollendes Nicken, Schulter klopfen von unseren neuen Radfreunden.

kurze Pause auf dem Vol de Vecs
Présidente Charlie & Secrétaire Bruno auf dem Col de Vecs

Bruno kam an meine Seite gefahren. Ein kühles Bier bei mir im Garten? Gerne. Die Freude bei uns war riesig gross. Dadurch angespornt, rasten wir mit viel Tempo im Sinne des französischen Kreisels die letzten Kilometern nach Valréas in den Garten von Bruno Lauzier. In dem seine Frau uns einen herzlichen, warmen Empfang bereitete. Und noch besser: kühles Bier auf den Tisch stellte!

im Garten bei einem Bier von Bruno Lauzier
Im Garten

So ging eine einmalige Tour zu Ende. Présidente Charlie und Setrétaire Bruno Lauzier tauschten symbolisch die Trikots. Mit dem Wunsch und Versprechen wiederzukommen. Eine Einladung auf eine gemeinsame Tour in Deutschland wurde ausgesprochen. Worauf hin der 2. Présidente Fabrice freudig reagierte. “Super schön, Kette rechts, flach fahren, keine Berge! Na ja, wenn der wüsste…..dachte ich mir insgeheim!

Trikottausch, Bruno und Charlie
Trikottausch


Teamspirit

Integration auf dem Platz Posted on Sun, June 18, 2017 22:49:40

Einen Blog zu schreiben ist mir beim lesen des Buches Fever Pitch von Nick Hornby 1992 gekommen. Der Fußball, die Liebe und Leidenschaft, die Suche nach Freunden, eine gelungene Zeitreise.
Ich bin der Coach. Trainer, Vater und Respektsperson, die Autorität auf dem Fußballplatz.
Was zeichnet einen guten Trainer aus? Ein Team zu Formen, eine Begeisterung auszulösen, der berühmte Teamspirit, Punkte, Siege, Erfolg! Oder gehört noch mehr dazu? Ja, ich glaube schon.LG. EUER COACH